Dienstag, 31. März 2009

Lagerkoller

Der Nachteil vom Büro zuhause ist der Mangel an menschlichen Kontakten. Und seien es nur doofe Kunden oder dämliche Kollegen. Dann könnte man sich über die aufregen, statt sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Aber auch diese Tage gehen vorbei und dann überwiegen wieder die Vorteile.
Ach. Immer is irgendwas.

F*ck

Ich Vollhorst, ich Idiotin, ich Pappnase!
Wenn man die falsche Datei nach 1,5 Stunden Arbeit mit dem Button "nicht speichern" schliesst, kann man gleich noch mal von vorne anfangen.
Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

Montag, 30. März 2009

Aufwärts

Am Wochenende erster Tatendrang - in Memoriam Kalli (ein Held meiner Kindheit, handwerklicher Alleskönner & Anstreicher, letzte Woche strich er die Segel) das Bad gestrichen. Meine Farbwahl stieß leider nicht auf Gegenliebe, aber mir gefällt's!
Dem Malergott einen Klodeckel geopfert - merke: Plastik ist nicht geduldig.

Nun endlich Sommerzeit. Mein System scheint auf diese Uhr geeicht zu sein - heute morgen noch vor dem Wecker frohgemut (wann war das das letzte Mal der Fall?!) vom Zwitschern der Vögel im Morgengrauen erwacht. Hallo Frühlingstag, ich freu mich auf Dich.

Sonntag, 29. März 2009

Fernweh

Wer er selbst ist und bleiben will, wer in einer Partei, einem Verlag, einer Bank eine eigene Idee entwickeln und verfolgen will, wer nicht jeden Tag mit den Kollegen zum Mittagessen geht, wer in seinen Leitartikeln grundsätzlich die Welt der anderen in Frage stellt, wer nicht für das Sparen von Energie, für Urlaub in Thailand und für die deutsche Fußball-, Handball- und Eishockeymannschaft ist, gehört nicht dazu, der steht außerhalb, der wird nicht angehört, der bekommt Depressionen oder Fernweh.

Maxim Biller

Freitag, 27. März 2009

Auszeit

Im Regen schwimmen, im Tipi duschen, lakonisch auf warmen Kacheln flehtzen (fleezen? flehzen? ander Vorschläge?) und auf Holzbänken schwitzen war dringend nötig, um diesem nasskaltten März zu trotzen.

Mittwoch, 25. März 2009

Familie Restmüll


Familie Restmüll


Das schwarze Schaf der Famile, der schräge Onkel gelbe Tonne, hat sich doch noch ins Bild geschlichen...

Freitag, 20. März 2009

Hallo Welt

Kalt, aber Sonne - eeeendlich! Das könnte doch noch was werden mit dem Frühling. Ach wär das schön. Den noch nicht aus dem Winterschlaf erwachten Minigarten zum blühenden Beet umwandeln, die Gartenmöbel aus dem Keller holen, draußen sein. Das wär doch was.

Bisher bei Grau und Kälte keine Kraft zu nichts, irgendwas falsches gegessen, gleich mal Magen-Darm-Probleme und nur müde. Dazu eine Armbeuge, die nach Blutabnahme vom Herrn Doktor in allen Farben schillert, schmerzt und einem dicken Ei ähnelt. In Zukunft nur noch die Arzthelferin machen lassen, ist notiert.

Nächster Plan: vernachlässigte Freunde besuchen. Zeit dafür ist leider knapper geworden, seit ich im Projekt wieder gefordert bin. Die Kreativität hakelt noch nach den Ereignissen des letzen Monats. Immerhin ist ein Anfang gemacht und es liegt nicht nur ein weißes Papier vor mir. Jeden Tag Babyschritte.

Leise Vorfreude auf den Mai, in dem Besuch aus England ansteht und ich einer der großartigsten Städte Europas meine erste Aufwartung machen werde: Barcelona.

Und zwischendrin, ausgelöst durch irgendeine Kleinigkeit: "just a little boy who will never grow". Ich lerne, damit zu leben. Ich trage Dich im Herzen.

Dienstag, 3. März 2009

Guten Morgen liebe Sorgen

Die ausgelaufene Kaffeemaschine hat heute morgen die halbe Küche und den Vorratsschrank unter Wasser Kaffee gesetzt. Im Halbschlaf gewischt, ausgeräumt, weggeschmissen. Danach den Pinkelfleck von Phoebe auf dem Parkett entdeckt. Fluchend aufgewischt. Gestern bereits ein Weinglas zerdeppert, vier Mal Flüssigkeiten verschüttet. Aufgewischt aufgewischt aufgewischt aufgewischt. I wisch mir was. Und zwar bessere Zeiten.

Montag, 2. März 2009

Und sonst?

Gestern tat das Wühlen in der Erde im Minigärtchen so gut, bei Sonnenschein schwirrten die ersten Insekten um mich herum. Gegen Abend sah ich dann das lang ersehnte V am Himmel, begleitet vom typischen Geschrei.

Luzie geht es endlich etwas besser, nachdem sie sich drei Tage lang bei 39,7 °C Fieber kaum vom Fleck rührte und uns damit große Sorgen bereitete. Inzwischen waren wir schon das dritte Mal beim Tierarzt und haben viel Geld für Antibiotika, Harn- und Nierenuntersuchung, Röntgen, Kochsalzlösung und Spezialfutter dagelassen. Nützt ja nix.

Sonntag, 1. März 2009

Lieber März,

das war ein kurzer, aber der heftigste Februar in unserem Leben.

Bitte bring den Frühling und lass uns wieder Hoffnung schöpfen, indem wir den Knospen beim Aufblühen zusehen können.

Danke Dir schon mal im Voraus.

Deine fishy

Sonntag, 22. Februar 2009

...




V i k t o r

5.2.2009 - 22.2.2009





About a boy [Patti Smith]

Toward another
he has gone
to breathe an air
beyond his own
toward a wisdom
beyond the shelf
toward a dream
that dreams itself

about a boy
beyond it all
about a boy
beyond it all

from the forest
from the foam
from the field
that he had
known
toward a river
twice as blessed
toward the inn
of happiness

about a boy
beyond it all
about a boy
beyond it all

from a chaos
raging sweet
from the deep
and dismal street
toward another
kind of peace
toward the great
emptiness

about a boy
beyond it all
about a boy
beyond it all

[ ]
I stood among them
I stood alone
boy boy
just a boy
just a little boy
[ ]
just a little boy
who will never grow

Blickwinkel

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WAAANN geht es eeeeeeendlich...
WAAANN geht es eeeeeeendlich weiter?
Cabbiman (Gast) - 21. Jul, 19:58
dgf
ich habe keine ahnung was ich hier tue
ef (Gast) - 5. Nov, 22:27
Recht hast du!
Stimmt :D Mit den kleinen blonden Löckchen! Nur die...
rebecca (Gast) - 30. Okt, 11:29
Wow!
Tolle Aufnahmen! Mit was für einer Kamera sind die...
rebecca (Gast) - 30. Okt, 11:27

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