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Reisefieber

Dienstag, 30. Juni 2009

Wo der Hammer hängt

An Helden vorüber gezogen, antike und moderne Windmühlen hinter uns gelassen, um die Hochzeit einer Schweizerin mit einer Deutschen in Holland zu feiern. Denn in ein paar Tagen wohnen sie bereits in Stockholm. Die globalisierten Frauen von heute...


klassisch


Dann durch ein einziges Gewerbegebiet und einen Tunnel (dutch mountains!) für einen Tag ans Meer. Das war aber gar nicht da. Bzw. es war nicht zu sehen. Mäht ävver nix, denn Seeluft tut auch in Form von Nebel gut.


2/3 :1/3


Krabbenbrötchen essen, Möwen gucken & (psst, bloß nicht weitersagen) holländisches Bier trinken, das Meer rauscht dazu. Kann man mal machen (ohje, ich jetzt auch schon... ;)

In der Hotellobby stand, den Finanzkrisenzeiten angepasst, "Das Kapital". Leider blieb zum Lesen keine Zeit. Dafür weiß jetzt ich endlich, wo der Hammer hängt!

Dienstag, 2. Juni 2009

B A R C E L O N A II

So, noch ein paar Nachzügler ins Fotoalbum geklebt...



K L I C K


Gasse

Donnerstag, 28. Mai 2009

B A R C E L O N A

Was für eine grandiose Stadt!


Über 500 Fotos - ein Teil davon ist schon ins Album geklebt:



Es gibt dot einfach alles - Meer & Strand, Altes & Modernes, Kunst & Kultur, Entspannung & Nachtleben, Musik & Mode, grüne Parks & dunkle Gassen. In jedem Stadteil eine Markthalle mit frischem Fisch und Meeresgetier, Obst, Gemüse, Gewürzen, etc.pp.

Die schönsten Viertel sind wunderbar zu Fuß zu erreichen, die Metro gut vernetzt und schnell, man wartet keine 3 Minuten auf die nächste Bahn. Durch die ganze Stadt ziehen sich Fahrradwege, überall gibt es Verleihstationen oder geführte Touren und als Baceloneser darf man sogar für nur 30€ im Jahr jederzeit eines der "bicings" benutzen. Wir haben den Fahrtwind und die Mobilität auf zwei Rädern an zwei Tagen genossen.

In kühlen Gassen jagen sich lautstark die Schwalben, an vielen Ecken sitzen Straßenmusiker, unzählige kleine individuelle Läden von Künstlern und Designern laden zum Stöbern ein.

Der Strand lag quasi vor unserer Haustür, da kam die Ganzkörpermassage am Katertag sehr gelegen - jedoch nehmen die fliegenden tamilischen Händler und die sanften Hände der Asiatinnen etwas überhand. Es gibt nur kurze Phasen der Ruhe ohne "¿Massage, Senora, Massage?" und "¡Cerveza, Cola, Beer, cold Beer!"-Rufe, zumindest am vorderen Strandabschnitt.

Es gäbe noch viel mehr zu erzählen - vielleicht reiche ich das irgendwann mal nach...

Eins steht fest: ich werde wiederkehren.

P.S.
Aber ich bin heilfroh, gestern nicht mehr vor Ort gewesen zu sein!

Montag, 18. Mai 2009

Und morgen dann...


Mein erstes Mal in:


Gerade die englischen Gäste zum Flughafen gebracht, noch eine Nacht schlafen und zwei Stündchen über den Wolken.

Here I come - ick freu mir druff.

Donnerstag, 31. Juli 2008

Ausgerechnet

morgen, wenn wir für eine Nacht das Zelt aufstellen werden, soll es Gewittern, regnen und gar Tornados geben.

Just our luck.

Dienstag, 3. Juni 2008

Cao Hrvatska!

Das war koatisch. Merkwürdige Sprache für meine den romanischen (und germanischen) Klang gewohnte Ohren...
Eine Woche 24/7 Seeluft - schon wenn man aus dem Flieger steigt, riecht man das Meer. So muss das sein. Umso schöner, wenn man von lieben Freunden abgeholt und zum bereits aufgebauten Zelt gebracht wird. Luxus.

Ausblick

Auch der Campingplatz mit Meerblick und -rauschen und Kiesstränden (nur ein paar Meter bis zu "unserer" kleinen Bucht), Toilettenpapier und Desinfektionsmittelspender in den Waschräumen erinnerte nicht an frührere Zeltplatzaufenthalte. Prospektbilder aus der Hauptsaison lassen allerdings Schlimmes erahnen, das Camp kann bis zu 1600 (!) Gäste aufnehmen und ist dann vorallem bei Wohnwagenbesitzern mit ausgesprochenem Ordnungssinn beliebt... Was Mallorca für die Deutschen, ist Kroatien für die Österreicher. Singsang allerorten.

"Unsere" kleine Bucht

Die Adria hat mehr von der Ostsee, während die dortigen Winde so stark wie am Atlantik sein können, warm oder kalt. Bei um die 30 Grad Frühlingsvogelgezwitscher statt Grillenzirpen zu vernehmen war seltsam.Etwas vermisst habe ich das laissez-faire oder dolce vita der anderen Südlander, überall ist alles ordentlich, aufgeräumt und sauber. Der Kroate an sich begegnete mir mit höflicher Zurückhaltung, dafür mit sehr guten Deutsch-, Englisch- oder Italienischkenntnissen.
Die Überdosis Meer, Frischluft und Sonne hat in jedem Falle sehr gut getan. Hoher Entspannungsfaktor. Bei der kurzen Flugzeit sicher in Zukunft noch mal ein Reiseziel.

Dienstag, 20. Mai 2008

Gen Osten

Hoffentlich wird's nicht so, wenn wir morgen für eine Woche dorthin fliegen, um uns mit Freunden zu treffen....

Donnerstag, 1. Mai 2008

Back

Seeluft geschnuppert, Nase im Wind auf der Fähre, das neue Zuhause der deutschen Freunde besucht, "Life's too short for bad beer", das bekannte Zuhause der englischen Freunde besucht, Gastfreundschaft sehr genossen, Indisch gegessen (obligatorisch! Diesmal mit skurriler Fahrstuhlmusik), mind the gap, Three Mills, Sonne getankt, Spitalfield Market (Note to myself: nächstes Mal mehr Geld mitnehmen!), Brick Lane, Strychnin Gallery (leider geschlossen :(), immer schön links gefahren :), traurig wieder einmal Abschied genommen.

Heart

Mittwoch, 23. April 2008

Ich bin dann mal kurz weg

Morgen in aller Frühe geht es los. Diesmal nach vielen Jahren wieder mit dem Auto & per Fähre in die Hauptstadt auf der Insel. Man braucht ja Herausforderungen, wie etwa mit dem Lenker auf der falschen Seite im Linksverkehr unterwegs zu sein. Im Gepäck ein Kasten german Bier für durstige und schmachtende Auswanderer, das mit der Europakarte frisch bestückte Navi und meine neue Kamera. Bin sehr gespannt auf die Bildqualität.

Gleich noch letzte Besorgungen in der Stadt, danach die Felldamen in den Abenteuerkurzurlaub bringen, fertig packen und versuchen, früh schlafen zu gehen.

Later, folx.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Sansibar III

Nach den brennenden Haaren und den zum Aperitif gereichten gebackenen Shrimps, Sushiröllchen und anderen Häppchen, wurde an die Tische gebeten.
Dort sollte das größte aller mir bisher bekannten Fressen beginnen. Die auf den Tischen aufgestellten Menükarten lasen sich noch sehr übersichtlich mit einer Vorspeise, einem Hauptgang und einem Dessert.
Es sollte alles ganz anders kommen.

Auf das Startsignal schwärmten Kellnerhorden mit einer Vielzahl von Tellern beladen an die Tafeln aus und luden ab, um umzukehren, neue Teller auf zu laden und jeden freien Platz auf den Tischen mit Massen von Vorspeisen voll zu stellen. Ich kann gar nicht mehr alles widergeben, was dort aufgefahren wurde. Es war eine Geschmacksexplosion nach der anderen. Man mochte gar nicht aufhören, von all diesen Köstlichkeiten zu probieren. Doch die erste Sättigung trat bald ein und die Horden schwärmten wieder aus, um nur halb abgegessene Platten wieder ab zu räumen. What a shame!

Schon jetzt wusste ich, hier passiert ungeheuerliches. Kurzzeitig ging mir der Gedanke durch den Kopf: "Wir sollen alle DAS Essen unseres Lebens bekommen, danach ist's vorbei." Ne Bombe. Oder Gift im letzten Gang. Irgend sowas. Glücklicherweise überlebten alle.

Der Hauptgang war ein auf einem riesen Blech gebratener Steinbutt, der erst stolz im Ganzen herumgezeigt wurde, um dann am Nebentisch fachmännisch zerteilt und angerichtet zu werden. Dazu wurden Massen von Beilagen gereicht und schon der reine Anblick ließ meinen Magen STOP schreien. Er wurde nicht erhört. Auch der Fisch war eine Offenbarung auf der Zunge."Ach könnte ich doch von all dem ein Geschmacksfoto machen", seufzte ich meiner Tischnachbarin zu.

Nach diesem Gang, the same procedure: Kaum war der Tisch von der schnellsten Kellnergang leergefegt worden wurde auch schon der Nachtisch aufgetragen. Leute, sowas Dekadentes hatte ich bis dato noch nicht gesehen. Alle erdenklichen Klassiker der süßen Küche, wie Créme Brulé, diverse Eissorten, Mousse au chocolat, rote Grütze, Apfelmus, Kaiserschmarrn, Waldbeeren in Sahnecreme, gefüllte Ananas, Ananasstücke mit Kokos, ich weiß nicht weiter, es war gigantomanisch, zuviel. Mir gelang es leider nur ein Löffelchen von drei der Desserts noch in den vollen Magen zu befördern, danach starb ich den GeschmacksorgasmusundwelcheineSchandewersolldasallesessen-Tod.
Es ist ja nicht an zu nehmen, dass es auf Sylt eine "Tafel" gibt, oder?
Einzige Hoffnung war, dass die Kellnerhorden sich daran noch gütlich essen durften. Ich schüttle heute noch mit dem Kopf.

Zwischen den Gängen führte Marlene Deluxe charmant durch die Lobesreden und Darbietungen für den Jubilar.
Nach der Fressorgie hätte man Gelegenheit gehabt, hätte man sich noch bewegen können und Gefallen an der Musik, auf Sven Väths Beschallung zu tanzen. Not my cup of tea. Aber dennoch prostete uns der Meister unserer sich dem Diskolicht entziehenden Laberecke zu.
Auch wenn ich kein Pfefferminzblättchen mehr runterbekam, mein Bauch schien nicht zuuu dick geworden zu sein. Auf dem langen Weg zur Toilette musste ich durch ein Spalier sich unterhaltender Herren und bekam noch ein "Was 'ne Frau!" hinterher geraunzt. Passt scho :)

Der befürchtete C-Promi-Alarm blieb erfreulicherweise aus. Aber leider auch der groooße Partyspaß. T'was nice. Merci vielmals für diese Einladung und somit auch die Glegenheit, die nördlichste der deutschen Inseln zu besuchen. In der Nebensaison durchaus besuchenswert!

Blickwinkel

Zuletzt bemerkt

interessanter traum...
...und hoffentlich auch eine interessante reise! viel...
almi (Gast) - 20. Nov, 20:26
Wollte gerade den Originaltitel...
Wollte gerade den Originaltitel posten - hihi, die...
fishy_ - 15. Nov, 20:33
das kann ich...
...also so unterschreiben. der wunderbare orginaltitel...
almi (Gast) - 15. Nov, 16:34
schön...
...weiter so! *daumendrück*
almi (Gast) - 3. Nov, 21:44

Status

Online seit 1609 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 20. Nov, 20:26

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