Du nicht willst, was man Dir tut,
das füg' auch keinem andern zu.
Man hätte ja darüber reden können. Aber nicht so.
Manchmal kommt die Zeit, da muss man unter Zurhilfenahme von zwei Gläsern Wein und einer Taschentuchpackung in über zwanzig (!) Jahre alten Tagebüchern lesen.
In dieser Stadt hat Medusa ganze Arbeit geleistet. Einige ihrer Opfer sind mir in den hiesigen Straßenzügen begegnet:

Letztes Jahr um diese Zeit saß ich, gerade in der neuen Stadt angekommen, zwischen unzähligen unausgepackten Kartons und versuchte Herr über das Chaos zu werden...
Bis heute fehlen hie und da Lampen, lebt man mit Übergangslösungen, kann sich nicht für den richtigen Platz des Wandschmuckes entscheiden, stellt das erst mal hier hin und jenes dort. Aber wenn ich ehrlich bin, freue ich mich darüber, dass die Wohnung im ständigen Wandel begriffen ist. So gibt es weiterhin eine unerschöpfliche Quelle der Optimierung. Oder wie der Rheinländer zu sagen pflegt: "Et jibt immer watt zo donn!"
Ich mag mein "Veedel" mit dem leckeren Spanier, dem lässigen Irish Pub mit der bezaubernden Bedienung, die wunderschönen Häuser, die vielen Bäume, die angemessene Entfernung wie Nähe zu Familie und alten Freunden. Ganz pragmatisch genieße ich, dass Super-, Bau- und Drogeriemarkt, Elektronikladen, 24h-Tanke, Apotheke, Arzt, Imbiß, Friseur und der Änderungsschneider zu Fuß zu erreichen sind.
Ich wohn hier gerne.
Ich wollte der Stadt Frankfurt noch danken, dass sie uns mit dem hübschen Zettel, der unter dem Scheibenwischer klemmte, daran erinnerte, dass die HU für das Auto schon im mai fällig war... Beim Ummelden im Januar dachte ich noch: "Ist ja noch viiiiel Zeit."
morgen, wenn wir für eine Nacht das Zelt aufstellen werden, soll es Gewittern, regnen und gar
Tornados geben.
Just our luck.
Wir haben seit heute einen neuen Mitbewohner - gutaussehend, sehr unterhaltend, fühlt sich gut an und macht keinen Lärm:
Vor 13 Jahren hat mein erster PC mein Leben verändert. Mal sehen, was der Mac mit mir macht...
Gruppen-Prokrastiniertag.